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Standortinformationen

Handelslagen und Ladengeschäfte

Hildesheim zeichnet sich durch eine sehr hohe Einzelhandelszentralität (https://www.ihk-arnsberg.de/upload/Begriffsdefinitionen_21081.pdf) und durch einen sehr hohen Einzelhandelsumsatz pro Einwohner aus.

Ein Zentralitätswert von 137 (2024, Michael Bauer Research) weist darauf hin, dass 37 % mehr Einzelhandelsumsatz in Hildesheim erzielt wird, als Kaufkraft in Hildesheim verfügbar ist. Diese 37 % Umsatz stammen von Käufern außerhalb Hildesheims. Unsere Stadt ist demnach für Käufer aus dem Umland enorm attraktiv. Es werden sehr viel mehr Kunden von außerhalb angezogen, als Kunden nach außerhalb zum Einkauf abwandern.

Der Einzelhandelsumsatz ist ebenfalls hoch. Mit einer Umsatzkennziffer von 128,6 (2024, Michael Bauer Research) liegt der Pro-Einwohner-Einzelhandelsumsatz um 28,6 % über dem Bundesdurchschnitt. Berücksichtigt sind ausschließlich die bei den stationären Einzelhändlern vor Ort getätigten Umsätze (Online- und Versandhandel bleiben unberücksichtigt).

Die einzelhandelsrelevante Kaufkraft Hildesheims liegt mit 93,9 (2024, Michael Bauer Research) unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.

2012 wurde die Arneken Galerie mitten im Zentrum der Hildesheimer Innenstadt fertig gestellt. Mit ca. 27.000 m² zusätzlicher Handelsfläche wurde das Einkaufsangebot der Innenstadt erheblich erweitert.

Bernwardstraße, Almsstraße und Hoher Weg bilden die Hildesheimer Fußgängerzone. Sie beginnt am Hauptbahnhof und endet an der Schuhstraße. Die typische 1a-Handelslage befindet sich im Bereich Almsstraße / Hoher Weg sowie im unteren Teil der Rathausstraße / Ecke Hoher Weg direkt am Marktplatz.

Das Quartier Scheelenstraße / Osterstraße entwickelt sich auf seine ganz eigene Art. Inhabergeführte Läden und viel Individualität prägen die Situation. Hier geht man einkaufen abseits des Mainstream. Eine herausragende Quartiersgemeinschaft sorgt regelmäßig für kulturell geprägte Aktionen, die dem Quartier viel Aufmerksamkeit einbringen. Diese sorgfältige Quartiersarbeit hat ein Uptrading bewirkt, das sich seit über 10 Jahren kontinuierlich fortsetzt. Auftretende Leerstände werden regelmäßig mit neuen Geschäftsideen und meist höherer Qualität als zuvor gefüllt. Der Zeitraum bis zur Neuvermietung dauert hier nicht lange, Flächen sind sehr gefragt. Das Qualitätsniveau ist hoch, die Mietpreise sind noch moderat.

Die Bernwardstraße und der Angoulêmeplatz im nördlichen Bereich der Fußgängerzone (zwischen Almsstraße und Hauptbahnhof) wurden von 2016 bis 2018 komplett saniert. Nachdem bereits der Hauptbahnhof, der Busbahnhof und der Bahnhofsvorplatz umgebaut worden waren, hat die Sanierung der nördlichen Fußgängerzone die Attraktivität des Quartiers weiter gesteigert. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Hildesheim hat einen aktiven Quartiersentwicklungsprozess mit den ansässigen Geschäftsleuten initiiert. Er hat zum Ziel, die individuellen Potentiale vor Ort noch effektiver zu nutzen und in Geschäftsideen umzusetzen.

Neue geschäftliche Ansiedlungen in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof (zwei große attraktive Hotels und standortprägende Außengastronomie am Angoulemeplatz) haben die standortverbessernden Entwicklungen in der nördlichen Innenstadt komplettiert. Die Eröffnung des PULS, Zentrum für Inspiration und Kreativität, am Angoulêmeplatz zieht viele Menschen ins Quartier.

Die aktuelle Dynamik wird sich auch positiv auf das Umfeld im Bereich Pepperworth / Bahnhofsallee auswirken. So hat das Quartier beste Chancen sich in kurzer Zeit wieder attraktiv und umsatzstark zu entwickeln. Die Mietpreise sind noch moderat, es spricht viel dafür, dass sie anziehen werden.

Erwähnenswerte Handelsrandlagen existieren im Bereich Moritzberg / Dingworthstraße / Phoenixgelände und im Bereich der Hildesheimer Neustadt. Während sich am Moritzberg nach Abriss der ehemaligen Phoenix Gummiwerke auf dessen Firmengelände ein neuer Stadtteil entwickelt hat, ist die Hildesheimer Neustadt von viel Geschichte und Individualität geprägt. HAWK und Studierende, die stetige Arbeit der Bürgerinitiative „Initiative Neustadt“ und auch die Nähe zu Kunst und Kultur haben das Quartier zu einem begehrten Wohn- und Geschäftsstandort gemacht. In der zentralen Innenstadt und doch sehr speziell in einem 800 Jahre alten Stadtteil Hildesheims mit viel Flair.

Große Einzelhandelssondergebiete befinden sich im Bereich Bavenstedter Straße (unter anderem Media Markt, Möbel Boss, Roller, Prevo) und Cheruskerring (unter anderem Kaufland, OBI, Poco). Im Bereich Cheruskerring sind noch größere Flächen verfügbar, die für Handelsprojekte genutzt werden könnten.

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